Am Freitag, 7. April 2017, veranstalteten wir eine praktische Übung zum Thema Gefährliche Stoffe.

Übungsannahme war, dass ein LKW frontal in einen Baucontainer fuhr.

Auf dem Transporter befanden sich Container mit Salpetersäure und Natronlauge, wie es häufig in der Reinigungsmittelindustrie eingesetzt wird.

Die Container mit den Chemikalien wurden beschädigt und flossen aus.

Da sich beide Chemikalien vermischten, kam es zu einer heftigen Rauch/Dampfentwicklung nitroser Gase, welche als schweres Atemgift und ätzend wirken.

In diesem Szenario war in erster Linie der Einsatzleiter gefragt denn dieser musste aus größere Entfernung (ca. 70m) bereits erkennen um welche Stoffe es sich handelt und wie diese im Zusammenspiel reagieren.

Weiters war es wichtig die Kameraden nicht unnötiger gefahren auszusetzen, die richtigen Absperr/Schutzmaßnahmen zu treffen.

Auch der Atemschutztrupp war in weiterer Folge gefordert da er sich zusätzlich mit Schutzstufe 3 Anzügen ausrüsten musste und den bewusstlosen Fahrer zu retten und die Leckage weitestgehend abzudichten.

Dieses Übungsszenario stellte anschaulich dar, dass Gefährliche Stoffe Einsätze nie zu unterschätzen sind und welche „unsichtbaren“ Gefahren dabei entstehen können.

Kategorien: Ausbildung

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