Am 11. August war es nach langer Vorbereitungs- und Planungszeit endlich so weit. Der Ersatz für unser mittlerweile 33 Jahre altes Löschfahrzeug (LF), ein Kleinlöschfahrzeug-Logistik, wurde offiziell in den Dienst der FF Haibach ob der Donau gestellt. Nach einer Fahrzeugvorstellung für die gesamte Feuerwehr sowie für Bürgermeister Franz Straßl und Amtsleiter Thomas Peitl mit anschließendem kameradschaftlichen Ausklang, beginnt nun die intensive Einschulungsphase am KLFA-L.


Projekt KLFA-L:

Vor einigen Jahren wurde im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zur Ersatzbeschaffung unseres LF gefasst. Ursprünglich war geplant, ein klassisches LF-A anzuschaffen. In den letzten Jahren bewährten sich erste sogenannte Logistikfahrzeuge im oberösterreichischen Feuerwehrsystem. Nach ausführlichen Überlegungen erachteten wir ein solches Fahrzeug auch für unsere Feuerwehr als eine perfekte Ergänzungslösung zum Rüstlöschfahrzeug (RLF-A).

Anfang 2015 wurde ein Projektteam für die Beschaffung unseres KLFA-L zusammengestellt. Dieses 7-köpfige Team (Siegfried Auinger, Christian Bräuer, Stefan Dieplinger, Markus Habringer, Mario Leidinger, Dominik Peitl und Josef Ratzenböck) erarbeitete ein sehr durchdachtes und zukunftsorientiertes Konzept für sehr viele Einsatzmöglichkeiten. In erster Linie wurde versucht ein sehr flexibles Fahrzeug- und Beladungskonzept zu planen, welches auf einer Bedienung mit minimalen Personalaufwand beruht. Zusätzlich soll dieses Fahrzeug auch wieder als Zugfahrzeug für unser A-Boot dienen.

Unser ausgearbeitetes Konzept wurde durch die Firmen IVECO (Fahrgestell), Rosenbauer (Aufbau) und Contitec (Rollcontainer), welche auch für Innovationen seitens unserer Feuerwehr offen waren, sehr zufriedenstellend umgesetzt.

Für die Realisierung des Fahrzeuges mussten auch seitens der Feuerwehr Haibach entsprechende Eigenmittel aufgebracht werden. Ohne Mitfinanzierung über die Einnahmen aus unseren Veranstaltungen und durch die Haussammlung wäre dieses Projekt leider nicht umsetzbar gewesen. Zusätzlich zu den finanziellen Mitteln wurden bis jetzt sehr viele Stunden (1078 dokumentierte Stunden) von unserem Projektteam und weiteren Kameraden in die Planung des Fahrzeuges sowie in Vorbereitungsarbeiten investiert.


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