Zu einem brennenden Wohnhaus wurden um 11:40 die Feuerwehren aus Hartkirchen und Umgebung alarmiert.
Der Besitzer des Hauses in Poxham bemerkte seltsame Geräusche am Dachboden und hielt Nachschau. Dabei fand er diesen bereits in Vollbrand stehend vor und wählte umgehend den Notruf.
Als das erste Löschfahrzeug am Einsatzort eintraf, stand der gesamte Dachstuhl bereits in Vollbrand. Ein direkt angrenzendes Haus war durch die Flammen ebenfalls stark gefährdet, weswegen sofort Alarmstufe 2 (Aschach, Haibach, Pupping) nachalarmiert wurde.

Ein direkter Innenangriff war nicht mehr möglich, da die Türe zum Dachboden mittlerweile durch die geborstenen Eternittafeln blockiert war. Daher erfolgte der erste Angriff mittels schwerem Atemschutz über Leitern direkt übers Dach aus dem Nebengebäude. Der AS-Trupp schlug sich dabei einen eigenen Zugang durch das Eternit, um so den brennenden Dachraum zu erreichen. Von hier aus führten in weiterer Folge 9 AS-Trupps die Löscharbeiten durch.
Von Außen wurden unterdessen 4 C-Rohre vorgebracht, um die Löscharbeiten zu unterstützen und vor allem das angebaute Nebengebäude zu schützen. Durch diesen massiven Angriff konnte das Nebengebäude erfolgreich gehalten werden. Der Dachstuhl an der Brandausbruchsstelle wurde jedoch zur Gänze zerstört.
„Brand Aus“ wurde um 13:30 gegeben. Mittels der Wärmebildkamera der FF Alkoven wurde abschließend noch der Brandraum überprüft, um jede weitere Gefahr ausschließen zu können. Verletzte gab es glücklicherweise keine.
Insgesamt standen 133 Mann von den 8 eingesetzten Feuerwehren im Einsatz.
Laut Polizeibericht dürfte ein elektrischer Defekt an der Hauszuleitung den Brand verursacht haben. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Der angerichtete Schaden beträgt etwa 100.000 Euro. Einsatzende war gegen 16:00, Einsatzleiter war BI Gerald Czech.
Die Feuerwehr Haibach war mit RLF-A und 9 Mann, davon 3 Atemschutzträger,
bis 14.18 im Einsatz. Bericht: Feuerwehr Hartkirchen, HBM Mühlbauer Gerhard

Kategorien: Einsätze

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